Bahnhof Auber, Bahnhof in Frankreich
Auber ist ein tief unterirdischer Bahnhof im 9. Arrondissement von Paris, der sowohl von der Métro als auch vom RER angefahren wird. Die Station verfügt über breite, gewölbte Gänge und verbindet mehrere Linien in einem einzigen unterirdischen Knotenpunkt.
Der Bahnhof wurde 1971 im Rahmen eines großen Stadtplanungsprojekts der 1960er Jahre eröffnet, das darauf abzielte, unterirdische Verkehrsknoten unter dem Pariser Stadtzentrum zu schaffen. Für den Bau in dieser Tiefe unter der Seine mussten neue Techniken entwickelt werden, um das Eindringen von Grundwasser zu verhindern.
Der Name der Station geht auf die Rue Auber zurück, eine Straße, die dem französischen Komponisten Daniel Auber gewidmet ist, der im 19. Jahrhundert lebte. Wer durch die Station geht, passiert also ohne es zu merken ein kleines Stück Musikgeschichte.
Der Bahnhof liegt tief unter der Erde und ist über Rolltreppen und Aufzüge erreichbar, die von der Straße bis zu den Bahnsteigen führen. Wer Verbindungen zwischen Métro und RER sucht, sollte sich an den Hinweisschildern orientieren, da die Wege zwischen den Linien lang sein können.
Der Hauptkorridor des Bahnhofs ist so hoch und breit, dass er eher an eine unterirdische Halle als an einen gewöhnlichen Bahnhof erinnert. Dieser ungewöhnliche Eindruck entsteht durch die Bautechnik der 1970er Jahre, die auf sehr große Hohlräume im Fels setzte, anstatt enge Röhren zu graben.
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