Rive Gauche, Historisches Viertel am südlichen Seine-Ufer in Paris, Frankreich
Die Rive Gauche erstreckt sich über das fünfte, sechste, siebte, dreizehnte, vierzehnte und fünfzehnte Arrondissement südlich der Seine und deckt weite Teile des Zentrums ab. Die Straßen verlaufen teils parallel zum Fluss, teils führen sie nach Süden durch Wohnviertel, Universitätsgebäude, Parks und Geschäfte.
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelte sich das Gebiet zu einem Treffpunkt für Schriftsteller, Künstler und Denker. Viele Buchhandlungen und Cafés öffneten ihre Türen, und die Gegend wurde zum Zentrum intellektueller Debatten.
Der Name bedeutet linkes Ufer und bezeichnet heute die südliche Seite der Seine. Viele Cafés behalten ihre traditionelle Einrichtung bei, und man sieht oft Studenten an den Tischen, die lesen oder diskutieren.
Die Metrolinien vier, sechs, zehn und zwölf verbinden verschiedene Teile des Viertels und ermöglichen einfache Wege zwischen den Hauptanlagen. Breite Boulevards und schmale Gassen wechseln einander ab, daher lohnt es sich, einen Stadtplan dabei zu haben oder die Orientierung anhand des Flusses zu suchen.
In einigen Seitenstraßen stehen Fachbuchhandlungen, die sich auf Philosophie, Linguistik oder Geschichte spezialisiert haben. Manche Läden haben Tische vor dem Eingang, wo Besucher in Büchern stöbern können, bevor sie hineingehen.
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