Gorge d’Enfer, jungpaläolithische Fundstätte in Frankreich
Die Gorge d'Enfer ist eine archäologische Stätte in der Périgord-Region an einem Flussufer gelegen, bekannt für ihre alten Felsdächer und Höhlen aus der Aurignacien-Zeit. Die steilen Klippen zeigen natürliche Spalten und Nischen, von denen einige durch menschliche Aktivität erweitert wurden und heute noch Spuren dieses Lebens bewahren.
Die Stätte wurde in den 1860er Jahren von Edouard Lartet und Henry Christy erforscht, die Beweise für menschliche Besiedlung aus dem Paläolithikum entdeckten. Die Region spielte eine wichtige Rolle bei der Besiedlung durch frühe Menschen in Europa und bleibt heute ein bedeutendes Archivort für das Verständnis dieser Zeit.
Die Gorge d'Enfer war über Jahrtausende ein Ort, an dem Menschen lebten und ihre Spuren hinterließen. Die natürlichen Felsnischen und Spalten dienten als Schutzräume und zeigen, wie frühe Menschen die Landschaft für ihre Bedürfnisse nutzten.
Der Zugang erfordert robuste Schuhe wegen der unebenen und felsigen Gelände sowie enge Durchgänge zwischen Felsen. Es empfiehlt sich, mit einem kundigen Führer zu kommen, um die versteckten Geschichten der Stätte vollständig zu verstehen und sicher zu navigieren.
Ein tiefes natürliches Becken von etwa einem Meter Durchmesser befindet sich innerhalb der Felsspalte und etwa 400 Meter entfernt entspringt eine starke Wasserquelle aus dem Stein. Diese verborgene Wassersystem zeigt, wie frühe Menschen Wasser in dieser felsigen Umgebung fanden und nutzten.
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