Île aux Juifs, Ehemalige Flussinsel nahe der Île de la Cité, Paris, Frankreich.
Ile des Juifs war eine kleine Insel in der Seine zwischen Île de la Cité und der Stelle, wo später die Pont Neuf gebaut würde. Die Insel mit einer Länge von etwa 100 Metern verschwand nach dem Bau dieser Brücke.
Die Insel spielte eine grausame Rolle in der mittelalterlichen Geschichte von Paris, insbesondere als Ort einer berühmten Hinrichtung im Jahr 1314. Der Bau der Pont Neuf zwischen 1578 und 1604 verschloss die Insel endgültig und veränderte die Topographie der Seine.
Der Ort war im Mittelalter ein Schauplatz von Hinrichtungen, und sein Name erinnert an tragische Ereignisse dieser Epoche. Heute ist diese Geschichte kaum noch sichtbar, doch sie prägt die Identität dieses Platzes an der Seine.
Der ehemalige Standort der Insel ist heute Teil des Square du Vert-Galant und kann über das Westufer von Île de la Cité erreicht werden. Besucher können den Ort leicht zu Fuß erkunden, da er sich im Herzen von Paris an der Seine befindet.
Die Insel ist heute völlig unsichtbar, da sie vollständig unter den steinernen Strukturen des Pont Neuf und der angrenzenden Ufer verborgen ist. Was einmal eine eigenständige Landmasse war, ist nun nur noch ein Name in der Geschichte, den nur wenige Besucher erkennen.
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