Luberon, Gebirgskette in Vaucluse, Frankreich
Der Luberon ist eine Bergkette in den Départements Alpes-de-Haute-Provence und Vaucluse, die sich über etwa 60 Kilometer erstreckt und an ihrem höchsten Punkt 1125 Meter erreicht. Die aus Sedimentgestein bestehenden Hänge fallen nach Norden sanft ab, während sie im Süden steil in das Durance-Tal abfallen.
Die Felsen entstanden während des Mesozoikums, als das Tethys-Meer die Region bedeckte und marine Karbonate ablagerte. Spätere tektonische Bewegungen hoben die Sedimentschichten und formten die heutige Bergkette.
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für "Grenze" ab und spiegelt die jahrhundertelange Rolle als Trennlinie zwischen verschiedenen Verwaltungsgebieten wider. Heute durchziehen kleine Dörfer aus ockerfarbenem Stein die Hänge, ihre engen Gassen und Plätze bilden das Zentrum des lokalen Lebens.
Ein Netz von Wanderwegen durchzieht die gesamte Region, von kurzen Spaziergängen durch Wälder bis zu ganztägigen Routen über exponierte Kämme. Das mediterrane Klima ermöglicht Besuche das ganze Jahr über, im Hochsommer kann es auf den offenen Hängen jedoch sehr heiß werden.
Mehr als 400 Kletterrouten ziehen sich durch die Felsformationen bei Buoux, die Schwierigkeitsgrade reichen von einfachen Anstiegen bis zu den anspruchsvollsten Kategorien. Das antike Pont Julien liegt am Fuß der Berge, in seiner Nähe führen Routen bis zu 20 Meter hoch an den Felswänden entlang.
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