Jardins de la Fontaine, Französischer Formalgarten in Nîmes, Frankreich.
Die Jardins de la Fontaine sind eine französische Gartenanlage auf etwa 15 Hektar mit symmetrischen Wegen, klassischen Terrassen und ornamentalen Wasserspielen, die von einer natürlichen Quelle gespeist werden. Der Komplex verbindet römische Monumente mit barocken Elementen in einer kunstvoll gestalteten Landschaft.
Die Gärten wurden 1745 angelegt und bauen auf den Überresten eines antiken römischen Heiligtums auf, das ursprünglich Tempel, Quellen und rituellen Strukturen enthielt. Diese Schichtung von Epochen prägt bis heute das Erscheinungsbild der Anlage.
Die Gärten wurden um eine antike Quelle herum angelegt und bewahren bis heute Überreste römischer Bauwerke wie den Dianatempel. Die Besucher können überall auf Spuren dieser alten Zivilisation treffen, die in die französische Gartengestaltung eingewoben wurden.
Man kann frei durch die Anlage spazieren und sollte bequeme Schuhe tragen, da es viele Wege und Treppen zu erkunden gibt. Die besten Zeiten zum Besuch sind früher Morgen oder später Nachmittag, wenn weniger Menschen vor Ort sind.
Unter den Gärten verläuft ein römisches Kanalsystem aus der Antike, das noch immer Wasser leitet und zeigt, wie clever die römischen Ingenieure das natürliche Gefälle nutzten. Dieses verborgene Netzwerk bleibt für die meisten Besucher unsichtbar, prägt aber weiterhin den Wassertransport vor Ort.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.
