Abbey of Saint-Père-en-Vallée, Benediktinerabtei aus dem 7. Jahrhundert in Chartres, Frankreich
Die Abbey of Saint-Père-en-Vallée steht außerhalb der Stadtmauern von Chartres und zeigt gotische Architektur mit Steingewölben aus dem 12. Jahrhundert. Das Hauptgebäude dient heute als Schule, während die Kirche noch als Pfarrkirche Saint-Pierre genutzt wird.
Die Königin Balthild gründete das Kloster 601, das später Angriffe der Wikinger erlitt, bevor Bischof Hagano es 930 befestigte und wiederherstellte. Die Abtei wurde zum Zentrum eines großen Netzwerkes von Klöstern und Pfarreien.
Die Abtei war über Jahrhunderte ein wichtiges Zentrum für religiöse und intellektuelle Aktivitäten in der Region. Heute kann man in der ehemaligen Kirche noch die Struktur erkennen, die dieses Leben prägte.
Die Kirche ist heute noch für Besucher zugänglich, da sie als Pfarrkirche genutzt wird. Die Schulgebäude sind nicht öffentlich zugänglich, aber man kann die äußere Struktur und die Kirche von außen sehen.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden viele mittelalterliche Manuskripte aus der Abtei zerstört, als die Chartres-Stadtbibliothek bombardiert wurde. Diese Verluste zeigen, wie fragil das kulturelle Erbe dieser Orte sein kann.
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