Muette, Verwaltungsviertel im 16. Arrondissement, Paris, Frankreich
Muette ist ein Viertel im 16. Arrondissement von Paris, das sich vom Bois de Boulogne bis zur Seine erstreckt und die Gegend um Trocadéro einschließt. Das Gebiet verbindet mehrere Straßenzüge und ist bekannt für seine Villen, Parks und kulturellen Institutionen.
Das Gebiet wurde 1860 in Paris eingemeindet und war lange Zeit ein ländliches Gebiet mit Adelssitzen und Gutshöfen. Der Wandel vom Land zur wohlhabenden Wohngegend fand im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts allmählich statt.
Das Viertel trägt den Namen einer ehemaligen Burg, die hier stand und später verschwand. Heute finden Besucher in der Gegend mehrere Museen und kulturelle Einrichtungen, die das künstlerische Leben prägen.
Der Stadtteil ist durch die Metrolinie 9 und mehrere Buslinien gut mit dem Rest von Paris verbunden und lässt sich leicht zu Fuß erkunden. Die Nähe zum Bois de Boulogne bietet auch die Möglichkeit, einfach spazieren zu gehen und die grünen Bereiche zu genießen.
Der Jardin du Ranelagh im Herzen des Viertels beherbergt alte Kastanienbäume und funktioniert noch heute wie ein traditioneller Spielplatz aus dem 19. Jahrhundert mit antiken Karussells. Diese grüne Oase bildet einen ruhigen Kontrast zum wohlhabenderen Charakter der umliegenden Straßen.
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