Kloster Unterlinden, Dominikanerkloster in Colmar, Frankreich
Das Unterlinden-Kloster ist ein ehemaliges Dominikanerinnenkonvent in Colmar mit einer gotischen Kreuzgang, einer Abteikirche und modernen Ausstellungsbereichen. Die Gebäude stammen aus verschiedenen Epochen und wurden teilweise erneuert, um heute Kunstwerke und historische Objekte zu zeigen.
Das Kloster wurde um 1300 gegründet und beheimatete Dominikanerinnen bis zur Auflosung wahrend der Franzosischen Revolution. In dieser Zeit entwickelte es sich zu einem wichtigen religiosen Zentrum in der Region.
Das Kloster trägt den Namen seiner Lage am Rand der Stadt und zeigt Werke, die die Frömmigkeit und das Leben der Dominikanerinnen widerspiegeln. Besucher können durch die Räume gehen und nachvollziehen, wie die Nonnen hier beteten, arbeiteten und ihre Tage strukturierten.
Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um sowohl die mittelalterlichen Raume als auch die Kunstausstellungen zu sehen. Die Anlage ist auf mehreren Ebenen verteilt, daher ist bequemes Schuhwerk und Aufmerksamkeit bei Treppen empfehlenswert.
Eine Nonne namens Catherina dokumentierte im Latein die Lebensbeschreibungen der ersten beiden Generationen von Schwestern, ein seltenes Zeugnis des Frauenlebens im Mittelalter. Dieses historische Schriftstueck gibt heute Einblicke in den Alltag hinter den Klostermauern.
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