Malmousque, Verwaltungsviertel im 7. Arrondissement von Marseille, Frankreich.
Malmousque erstreckt sich entlang der Mittelmeerküste und wird von einem natürlichen Hafenbecken geprägt, das mit traditionellen Fischerhütten und Wohnhäusern umgeben ist. Das Viertel hat die Form von Buchten und Uferzonen bewahrt, wo kleine Boote geschützt liegen.
Der Name erscheint erstmals 1286 in Aufzeichnungen als Lumena Moscas, abgeleitet vom okzitanischen Provenzalischen Malamosca. Diese alte Bezeichnung zeigt, wie die Umgebung und ihre Bewohner seit dem Mittelalter mit dem Meer verbunden sind.
Die Fischer in diesem Küstenviertel pflegen seit Generationen ihre Handwerke und leben in enger Beziehung zum Meer. Man sieht noch heute die kleinen Boote in den geschützten Buchten liegen, wie es Einheimische schon seit langem kennen.
Das Viertel ist über Buslinien mit dem Zentrum von Marseille verbunden, wobei die Haltestelle Endoume etwa fünf Minuten zu Fuß entfernt liegt. Besucher sollten bei Wind starke Wellen und verändernde Bedingungen am Wasser einplanen.
Entlang der Kalksteinfelsen an der Küste bilden sich natürliche Badebecken, die zwischen den traditionellen Fischerhütten versteckte, geschützte Orte zum Schwimmen schaffen. Diese von der Erosion geformten Mulden sind Teil der natürlichen Landschaft, die das Viertel seit langer Zeit charakterisiert.
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