Schwebefähre Bordeaux, Schwebefähre nahe Cours du Médoc, Bordeaux, Frankreich
Die Bordeaux-Transportbrücke war eine Hängebrücke über die Garonne mit massiven Steintürmen, die das Überqueren des Flusses für Fahrzeuge und Fußgänger ermöglichte. Eine bewegliche Plattform sollte an Stahlseilen über den Fluss fahren, während große Schiffe ungehindert darunter hindurchfuhren.
Der französische Ingenieur Ferdinand Arnodin entwarf das Projekt, das 1910 begonnen wurde, um eine innovative Lösung für ein verkehrtes Problem zu schaffen. Der Erste Weltkrieg unterbrach die Arbeiten 1914 und das Projekt wurde nie fertiggestellt, sodass nur die Steintürme übrig blieben.
Die Brücke war ein Symbol für die technischen Möglichkeiten ihrer Zeit und zog Besucher an, die das Gerät aus der Nähe beobachten wollten. Heute erinnern die imposanten Türme an die Innovation und die handwerklichen Fähigkeiten der Belle Époque.
Die Überreste sind von den Ufern der Garonne aus leicht zu sehen und zu Fuß erreichbar, besonders von der Nähe von Cours du Médoc aus. Der beste Blick auf die Türme ergibt sich von verschiedenen Punkten entlang des Flussufers, je nach Lichtverhältnissen.
Das Projekt sollte mit einem elektrischen Motor angetrieben werden, der für Hunderte von Überfahrten pro Tag ausgelegt war, eine technische Leistung für seine Zeit. Die nie fertiggestellten Pläne zeigen, wie ambitioniert die Vorstellung von urbaner Konnektivität zu Beginn des 20. Jahrhunderts war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.