Kolchische Tiefebene, Küstentiefebene am Schwarzen Meer in Georgien
Die Kolchis-Tiefebene ist eine dreieckige Ebene zwischen dem Großen und Kleinen Kaukasus, die sich von der Schwarzmeerküste bis nach Zestaponi erstreckt. Das flache Terrain wird von breiten Flussdeltas durchzogen und bietet ideale Bedingungen für Landwirtschaft.
Die Landschaftsform wurde während des späten Pleistozän und Holozän durch natürliche Erosion und Ablagerungen geprägt. Danach veränderte die landwirtschaftliche Entwicklung das Gebiet erheblich, besonders durch die Trockenlegung von Sümpfen.
Die Region war in der Antike unter dem Namen Kolchis bekannt und spielte eine wichtige Rolle im Handel und in der Mythologie. Heute kann man in den geschützten Gebieten die traditionelle Landwirtschaft und die historischen Handelsrouten noch in der Landschaftsform erkennen.
Das Gebiet erhält große Mengen an jährlichen Niederschlägen, wodurch es feucht bleibt. Die Zugänglichkeit variiert je nach Jahreszeit und Schutzgebiet, daher ist es ratsam, sich vorab über lokale Bedingungen zu informieren.
Die Gegend beherbergt Regenwälder, die einigen der ältesten Baum- und Pflanzenarten Europas ähneln. Diese seltenen Ökosysteme wurden 2021 als UNESCO-Welterbe anerkannt und sind in sieben verschiedenen Schutzgebieten verteilt.
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