Tatabánya, Industriestadt im Komitat Komárom-Esztergom, Ungarn
Tatabánya liegt in einem Tal zwischen den Bergen Gerecse und Vértes, etwa 55 Kilometer nordwestlich von Budapest. Die Stadt erstreckt sich entlang der Eisenbahnlinie nach Wien und wird von zwei markanten Gebirgsketten eingerahmt.
Die Stadt entstand 1947 durch die Vereinigung von drei Dörfern, nachdem reiche Kohlevorkommen in der Region entdeckt worden waren. Diese Funde verwandelten den Ort schnell in ein bedeutendes Bergbauzentrum.
Das Mari-Jászai-Theater bietet das ganze Jahr über Aufführungen und zieht Besucher aus der Region an. Das Industrie-Freilichtmuseum zeigt Bergbaugeräte und erzählt von der arbeitsreichen Geschichte der Stadt.
Die M1 Autobahn und das gut ausgebaute Nahverkehrssystem verbinden die Stadt mit Budapest. Der Busverkehr der T-Busz-Gesellschaft bedient zuverlässig alle lokalen Routen im Stadtgebiet.
Auf dem Gerecse-Berg steht ein großes Turúl-Monument, das als eine der größten Vogelstatuen Mitteleuropas gilt. Das Denkmal markiert den Ort eines mittelalterlichen ungarischen Sieges.
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