Óbuda, Historisches Viertel im III. Bezirk, Budapest, Ungarn.
Óbuda ist ein Stadtviertel im Norden Bukarests, das römische Ruinen, barocke Palais und moderne Wohnbauten vereint. Das Gebiet erstreckt sich entlang der Donau und verbindet verschiedene Bauepochen in einem einzigen Raum.
Die Römer gründeten hier Aquincum als Verwaltungszentrum der Provinz Pannonia und hinterließen Militärlager, Badeanlagen und Amphitheater. Nach der römischen Zeit entwickelte sich das Gebiet zu einem bedeutenden lokalen Zentrum mit eigener städtischer Geschichte.
Das Viertel bewahrt den Charakter mehrerer Museen, die sich in historischen Gebäuden befinden und verschiedene künstlerische Ausdrucksformen zeigen. Hier vermischt sich die Erinnerung an vergangene Zeiten mit zeitgenössischer Kreativität, die in den Ausstellungsräumen lebendig wird.
Das Viertel ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, darunter die S-Bahn H5, die Straßenbahn 1 und mehrere Buslinien, die vom Platz Szentlélek verkehren. Besucher finden hier verschiedene Wege, um sich in der Gegend zu bewegen und zwischen einzelnen Sehenswürdigkeiten hin- und herzugehen.
Unter der Árpád-Brücke liegen die Überreste der Thermae Maiores, eines römischen Militärbades, das einst Tausende von Legionären versorgte. Diese unterirdischen Strukturen bieten einen direkten Blick auf die Lebensweise der römischen Garnison vor fast 2000 Jahren.
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