Villa Hercules, Römische Villa urbana im III. Bezirk, Budapest, Ungarn.
Villa Hercules ist eine römische Villenurhebung aus der Antike in Budapest mit Wohnräumen, deren Böden aufwendige Mosaiken zeigen. Diese Mosaiken stellen mythologische Figuren, geometrische Muster und Pflanzenmotive dar und verteilen sich über mehrere Kammern des Anwesens.
Die villa wurde 1958 während der Schulkonstruktion entdeckt und datiert aus dem 2. Jahrhundert n.Chr., als Aquincum die Hauptstadt von Römisch-Pannonien war. Diese Periode war geprägt von Wohlstand und kulturellem Austausch in der Region.
Das Mosaik zeigt eine Weinleseszene zu Ehren von Bacchus mit Herkules und Amor, die einer Tigerin Trauben anbieten. Die handwerkliche Qualität und die Darstellung römischer Götter erzählen von den Vorlieben wohlhabender Bewohner in dieser Gegend.
Der Ort wird durch Glassicherungen über zwei Abschnitten geschützt und kann von der Erdgeschossebene der angrenzenden Schule aus besichtigt werden. Es ist ratsam, vor einem Besuch zu überprüfen, ob die Bereiche zugänglich sind, da die Lage in einem Schulgelände liegt.
Ein außergewöhnliches Mosaik zeigt Herkules mit Deianira, das aus 60.000 einzelnen Kacheln besteht und aus Alexandria stammt. Dieses Meisterwerk ist heute im Aquincum-Museum ausgestellt und repräsentiert den Reichtum und die internationalen Verbindungen der damaligen Bewohner.
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