Gellértberg, Kalksteinhügel im Zentrum von Budapest, Ungarn
Gellért Hill ist ein Kalksteinhügel im Zentrum Budapests, der sich 235 Meter über der Donau erhebt. Oben befindet sich die Zitadelle-Festung, und von verschiedenen Stellen aus sieht man über den Fluss hinweg auf beide Stadtteile.
Nach dem Ungarischen Aufstand von 1848 errichtete das Habsburgerreich die Zitadelle-Festung auf dem Gipfel, um die Kontrolle über Budapest zu sichern. Diese Befestigung war lange Zeit ein Zeichen der kaiserlichen Macht über die Stadt.
Der Hügel trägt den Namen des Heiligen Gérard, eines frühen christlichen Bischofs, dessen Schicksal eng mit diesem Ort verbunden ist. Die Menschen nutzen die Wege und Plätze hier heute zum Spazieren und zum Austausch, und der Berg selbst ist zu einem Symbol der Stadt geworden.
Mehrere Wanderwege führen von verschiedenen Stellen aus zum Gipfel, wobei es unterwegs Rastplätze und Informationstafeln gibt. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zu rechnen, je nachdem welche Route man wählt.
In einem natürlichen Höhlensystem des Hügels befindet sich die 1926 gegründete Höhlenkirche, die während der kommunistischen Zeit versiegelt blieb. Diese verborgene religiöse Stätte wurde erst 1989 wieder für Besucher zugänglich gemacht.
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