Béke Cave, Kalksteinhöhle im Nationalpark Aggtelek, Ungarn.
Die Höhle ist ein Kalksteinsystem mit über 6000 Metern Gesamtlänge, das sich durch mehrere Gänge erstreckt. Die Wände zeigen natürliche Stalaktiten und Stalagmiten in Rot- und Weißtönen, die bei der Erkundung sichtbar werden.
Geologe László Jakucs entdeckte die Höhle 1952 und schuf 1953 einen künstlichen Eingang für die Erschließung. Seitdem wurden umfangreiche Forschungen durchgeführt, die das Verständnis der Karst-Geologie erweiterten.
Das Höhlennetzwerk gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe Aggteleker und Slowakischer Karst und repräsentiert bedeutende geologische Formationen der Region.
Besuche erfordern Voranmeldung und werden nur in Kleingruppen durchgeführt, um die Umwelt zu schützen. Während der Führung werden etwa 800 Meter der Passage begehbar gemacht, sodass Besucher die Hauptformationen sehen können.
Im Inneren befinden sich etwa 430 Travertinformationen, die über 120 natürliche Seen schaffen und ein faszinierendes Wasserlandscape bilden. Die Luftzusammensetzung in der Höhle soll positive Effekte auf Menschen mit Atemwegserkrankungen haben.
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