Ferdinánd híd, Straßenbrücke in Budapest, Ungarn
Die Ferdinánd-Brücke ist eine Straßenbrücke in Budapest, die den Rákos-Bach überspannt und zwei Stadtteile miteinander verbindet. Sie besteht aus Stahl und Beton und ist rund 250 Meter lang.
Die Brücke wurde 1940 errichtet, in einer Zeit, in der Budapest sein Straßennetz aktiv ausbaute. Sie gehört zu einer Reihe von Infrastrukturprojekten, die das Wachstum der ungarischen Hauptstadt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten.
Die Ferdinánd-Brücke verbindet zwei Stadtteile von Budapest, die im Alltag eng miteinander verknüpft sind. Wer die Brücke überquert, erlebt die Bewegung der Stadt: Autos, Fahrräder und Fußgänger nutzen sie täglich auf demselben Weg.
Die Brücke ist von der Straße aus gut zu Fuß erreichbar und kann jederzeit gequert werden. Sie liegt abseits der touristischen Hauptrouten, was den Übergang ruhiger und direkter macht als in der Innenstadt.
Der Name der Brücke erinnert an Ferdinand, einen der Habsburger-Kaiser, die Ungarn im 19. Jahrhundert regierten. Obwohl der Name historisch klingt, wurde die Brücke erst lange nach dem Ende der Habsburgerherrschaft gebaut.
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