Mishkenot Sha’ananim, Jüdisches Viertel außerhalb der Altstadtmauern in Jerusalem, Israel.
Mishkenot Sha'ananim ist das erste jüdische Wohnviertel außerhalb der Mauern der Altstadt und erstreckt sich mit seinen Steinbauten über einen Hang mit Blick auf den Berg Zion. Das Ensemble zeigt Gusseisenbogen, eine Schutzmauer mit verschließbarem Tor und eine Reihe nebeneinander stehender historischer Häuser.
Das Viertel wurde 1860 vom britischen Bankier Moses Montefiore gegründet, der Land vom Gouverneur Ahmad Agha Dizdar kaufte, um Wohnraum für jüdische Familien zu schaffen. Dies war ein Wendepunkt, der die Ausdehnung von Jerusalems jüdischer Bevölkerung über die alten Grenzen hinaus einleitete.
Das Viertel beherbergt heute das Jerusalem Music Center, in dem regelmäßig Künstler und Musiker auftreten und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Besucher können hier zeitgenössisches jüdisches Kulturleben in historischer Umgebung erleben.
Das Gelände ist frei zugänglich, und Besucher können die Steinbauten, die Windmühle von Montefiore und verschiedene kulturelle Veranstaltungen in den restaurierten Gebäuden erleben. Es ist empfehlenswert, bequeme Schuhe zu tragen, da das Areal auf einem Hang liegt und mit Treppen sowie unebenen Wegen durchzogen ist.
Die ursprünglichen Wohnungen trugen hebräische Buchstaben über den Türöffnungen, um die dort lebenden Familien zu kennzeichnen, wobei die Namen von Montefiore und dem amerikanischen Philanthropen Judah Touro in Inschriften verewigt sind. Diese Details zeigen die persönliche Verbindung zwischen den Gründern und den frühen Bewohnern.
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