Systrafoss, Doppelwasserfall in Kirkjubæjarklaustur, Island
Systrafoss besteht aus zwei parallelen Wasserfällen, die entlang dunkler Basaltkllippen vom See Systravatn hinabstürzen und sich über etwa 70 Meter Höhe erstrecken. Die beiden Ströme fließen nebeneinander den steilen Hang hinunter und bilden ein beeindruckendes Naturschauspiel in Südisland.
Der Wasserfall erhielt seinen Namen von einem benediktinischen Nonnenkloster, das von 1186 bis 1554 in der nahegelegenen Siedlung Kirkjubæjarklaustur existierte. Das Kloster war während dieser Zeit ein wichtiger religiöser und kultureller Ort in Südisland.
Der Name des Wasserfalls stammt von einem Benediktinerkonvent, der ab 1186 in Kirkjubæjarklaustur ansässig war und Nonnen beherbergte, die dort ihren Glauben ausübten. Lokale Geschichten berichten von Nonnen, die in der Nähe der Felsenformation Systrastapi für Verstöße gegen ihre Gelübde bestraft wurden.
Ein markierter Wanderweg führt vom Parkplatz in Kirkjubæjarklaustur zum Wasserfall und bietet mehrere Aussichtsplattformen mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Das Gelände kann bei Nässe rutschig sein, daher sind geeignete Schuhe und Vorsicht ratsam.
Die Wassermenge variiert stark zwischen den Jahreszeiten, wobei das Schmelzwasser im Sommer krachende Stromschnellen erzeugt. Im Winter können die Fälle zu beeindruckenden Eisformationen erstarren und ein völlig anderes Erscheinungsbild bieten.
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