Skaftafell-Nationalpark, Nationalpark im Südosten Islands
Skaftafell ist ein Nationalpark im Südosten Islands, wo Gletscherzungen bis in bewaldete Täler hineinreichen und Wasserfälle über dunkle Basaltsäulen stürzen. Die Landschaft umfasst Lavafelder, Birkenwälder und Berghänge, die sich bis an den Rand des Vatnajökull erstrecken.
Bis zum Jahr 1362 lebten hier Bauern auf Höfen, doch ein Vulkanausbruch verwüstete die Gegend und zwang die Menschen zur Flucht. Erst im 17. Jahrhundert kehrten wieder Siedler zurück, die sich langsam an die Bedingungen zwischen Gletscher und Küste anpassten.
Die Gegend war über Jahrhunderte hinweg von der Landwirtschaft geprägt, wobei die Bauernhöfe oft als Anlaufstellen für Reisende dienten und noch heute zeigen viele Ortsnamen den landwirtschaftlichen Ursprung der Region. Besucher sehen Reste alter Steinmauern und Weiden, die daran erinnern, wie Menschen hier inmitten von Gletschern und Lavafeldern lebten.
Die Hauptwanderwege sind das ganze Jahr über zugänglich, doch das Wetter kann sich schnell ändern und warme Kleidung ist immer empfehlenswert. Besucher sollten am Informationszentrum nach aktuellen Bedingungen fragen, besonders im Winter oder bei starkem Wind.
An klaren Tagen sieht man von hier aus sowohl die höchsten Gipfel Islands als auch das Meer, eine seltene Kombination auf der Insel. Die Birkenwälder im Park gehören zu den größten ihrer Art im Land und bieten Schatten in einer ansonsten offenen Landschaft.
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