Hvannadalshnúkur, Berggipfel im Vatnajökull-Nationalpark, Island
Hvannadalshnúkur ist der höchste Berg Islands und erhebt sich vom nordwestlichen Rand des Vulkans Öræfajökull auf etwa 2110 Meter Höhe. Der Gipfel besteht aus Rhyolith und liegt am Rand des Vatnajökull-Gletschers, des größten Gletschers des Landes.
Das erste dokumentierte Ersteigen erfolgte 1891 durch den britischen Forscher Frederick Howell zusammen mit den lokalen Führern Pall Jonsson und Thorlakur Thorlaksson. Dieses historische Ereignis markierte den Beginn des modernen Bergsteigens auf diesem Berg.
Der Berg zieht Bergsteiger aus aller Welt an, die sich selbst auf die Probe stellen möchten, indem sie den höchsten Punkt Islands erreichen. Für viele Isländer bleibt dieser Gipfel ein persönliches Ziel, das mit Ausdauer und Entschlossenheit verbunden ist.
Die Besteigung erfordert Gletscherausrüstung, einen zertifizierten Bergführer und körperliche Fitness, da der Aufstieg mehrere Stunden dauert. Besucher sollten mit wechselhaften Wetterbedingungen rechnen und warme, wasserfeste Kleidung mitbringen.
Der Gipfel krönt einen der größten aktiven Vulkane Europas und bietet bei klarer Sicht Panoramablicke über den Vatnajökull-Gletscher bis zum Atlantischen Ozean. Diese Lage macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ort, an dem Vulkantätigkeit und Gletschereis direkt nebeneinander existieren.
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