Morsárfoss, Gletscherwasserfall im Vatnajökull-Nationalpark, Island
Morsárfoss stürzt sich etwa 227 Meter von der Kante des Morsárjökull Gletschers hinab und bildet eine weiße Kaskade gegen dunkle Vulkanklippen unter der Eismasse. Das Wasser kommt direkt aus dem Gletscherschmelzwasser und nicht aus einem Flusssystem.
Der Wasserfall entstand 2007 mit dem Rückgang des Morsárjökull Gletschers und wurde daraufhin als eine der höchsten Wasserfälle Islands sichtbar. Diese Entstehung durch Gletscherabschmelzung zeigt die natürliche Veränderung der isländischen Landschaft im Laufe der Zeit.
Der Wasserfall zeigt die Auswirkungen des Klimawandels auf Islands Gletscher und zieht Wissenschaftler an, die Gletscherbewegungen erforschen. Der Ort wird zum Symbol der natürlichen Veränderungen, die Besucher direkt beobachten können.
Der Wasserfall lässt sich am besten von den Kristínartindar Gipfeln in etwa 6 Kilometern Entfernung betrachten, wo Ferngläser das Beobachtungserlebnis verbessern. Das Terrain ist robust und erfordert angemessene Vorbereitung auf isländische Bergbedingungen.
Der Wasserfall ändert ständig seine Höhe und sein Aussehen, da sich der umliegende Gletscher weiter zurückzieht. Diese Veränderung macht jeden Besuch zu einem anderen Erlebnis und dokumentiert die laufenden Umweltveränderungen in Echtzeit.
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