Valdidentro, italienische Gemeinde
Valdidentro ist eine Gemeinde in der Provinz Sondrio in den Alpen, bekannt für ihre heißen Mineralquellen und ihre Lage am Fuße der Cima Piazzi. Das Gebiet umfasst mehrere Täler, darunter Cancano und Val Viola, und grenzt an den Nationalpark Stelvio.
Das Gebiet war seit der Antike durch seine Mineralquellen bekannt, die in klassischen Texten erwähnt werden. Später entstanden hier mittelalterliche Wehrtürme wie die Türme von Fraele, während im 19. Jahrhundert Eisenerz abgebaut und verarbeitet wurde.
Valdidentro prägt sich durch seine Tradition der Thermalbäder in das Bewusstsein der Besucher ein, die seit Jahrhunderten Menschen zur Genesung anziehen. Die Namen Bagni Vecchi und Bagni Nuovi spiegeln diese lange Geschichte der Nutzung natürlicher Heilquellen wider.
Im Winter können Besucher auf den Pisten der Cima Piazzi Ski fahren, die für Familien geeignet sind, und im Sommer gibt es Wander- und Mountainbike-Routen durch die Berglandschaft. Die beste Zeit zum Erkunden ist Juli bis September für Wandern und Dezember bis März für Wintersport.
Das Gebiet war einmal in zwei Teile geteilt, eine seltene administrative Teilung, die nach einem großen historischen Ereignis stattfand und erst kürzlich behoben wurde. Diese ungewöhnliche Aufteilung ist heute wenig bekannt, zeigt aber die komplexe Geschichte der Region.
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