Tyrrhenisches Meer, Randmeer des Mittelmeers nahe Westitalien
Das Tyrrhenische Meer liegt zwischen der Westküste Italiens und den Inseln Korsika, Sardinien und Sizilien und bedeckt eine Fläche von etwa 275.000 Quadratkilometern. Die Küste wechselt zwischen felsigen Klippen, Sandbuchten und Vulkangestein, das von mehreren aktiven oder ruhenden Feuerbergen in der Umgebung stammt.
Griechische Seefahrer benannten das Gewässer nach den etruskischen Bewohnern, die sich ab dem 8. Jahrhundert vor Christus an den Küsten niederließen. Phönizische, römische und später mittelalterliche Handelsrouten durchquerten diese Wellen und verbanden Nordafrika mit dem europäischen Kontinent.
Die Gewässer verbinden wichtige italienische Häfen wie Neapel, Palermo und Civitavecchia und bilden entscheidende Seerouten, die die Mittelmeerkulturen prägten.
Vier Durchgänge verbinden das Becken mit anderen Gewässern: zwei im Süden öffnen sich zum offenen Mittelmeer, einer im Nordwesten führt zum Ligurischen Meer und einer im Südosten mündet ins Ionische Meer. Fähren fahren regelmäßig zwischen den größeren Häfen und den Inseln, während kleinere Boote oft in den Buchten entlang der Küste ankern.
Der Meeresboden besteht aus zwei flachen Ebenen, Vavilov und Marsili, die durch eine submarine Erhebung namens Issel-Brücke getrennt sind. An der tiefsten Stelle sinkt das Wasser bis auf 3785 Meter ab und bildet eine der markantesten Senken im gesamten Mittelmeerraum.
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