Desenzano del Garda, Seegemeinde in der Provinz Brescia, Italien
Desenzano del Garda ist eine Gemeinde am Südwestufer des Gardasees in der Lombardei, die sich über sanfte Hügel und flache Uferbereiche erstreckt. Das Zentrum liegt am Wasser, während sich Wohnviertel und Felder landeinwärts verteilen.
Römische Siedlungen aus dem ersten Jahrhundert vor Christus markieren die frühesten Spuren der Besiedlung. Die Ortschaft wechselte im Lauf der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer, bis sie im neunzehnten Jahrhundert Teil des vereinten italienischen Staates wurde.
Die zwischen 1586 und 1611 von Giulio Todeschini erbaute Barockkathedrale Santa Maria Magdalena stellt das religiöse Hauptgebäude des Zentrums dar.
Eine Bahnstation verbindet den Ort mit Städten in Norditalien und darüber hinaus, während die Autobahn wenige Kilometer entfernt verläuft. Besucher können sich zu Fuß im Zentrum bewegen oder entlang des Seeufers spazieren.
In der Umgebung leben Menschen, die noch Dialekt sprechen und alte Seefahrtsgewohnheiten pflegen. Einheimische Fischer reparieren ihre Netze morgens am Hafen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.