Castello, Mittelalterliche Burg in Desenzano del Garda, Italien.
Das Castello ist eine mittelalterliche Festung auf einem Hügel über dem Gardasee in Desenzano del Garda, umgeben von Ringmauern mit vier Wehrtürmen. Im Inneren sind Fundamente von Wohngebäuden und eine kleine Kirche erhalten, die zusammen eine ummauerte Siedlung bildeten.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert mit vier Ecktürmen errichtet, vielleicht auf einem römischen Castrum oder Vicus, und galt schon damals als strategisch bedeutend für Verteidigung und Militär, da sie im Inneren Wohnungen besaß. Um 1030 übertrug Kaiser Heinrich II. die Grafschaft Desenzano und mit ihr die Burg dem Landgrafen Bosone. Ende des 19. Jahrhunderts ging sie in Staatsbesitz über und beherbergte eine Militärgarnison aus Alpini und Bersaglieri; 1969 wurde sie Gemeindeeigentum.
Der Name des Castello bedeutet im Italienischen einfach „Burg“. Seine Räume, einst Teil einer befestigten Anlage mit Wohnhäusern im Inneren, dienen heute Ausstellungen, Tagungen und standesamtlichen Trauungen; das Gebäude wird also weiterhin öffentlich genutzt. Der vorderste Teil des Eingangsturms zeigt noch die Spuren einer nicht mehr vorhandenen Zugbrücke.
Der Aufstieg zur Festung erfolgt zu Fuß über einen Weg vom Ortszentrum aus, und festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Von den oberen Mauern und dem höchsten Turm hat man einen weiten Blick über den Gardasee.
Der vorderste Teil des Eingangsturms trägt noch die Spuren einer nicht mehr vorhandenen Zugbrücke. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert mit vier Ecktürmen errichtet, vielleicht über einem römischen Castrum oder Vicus, und galt lange als strategisch für die Verteidigung, weil sie im Inneren Wohnungen besaß.
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