San Sebastiano fuori le mura, Katholische Minor Basilika in Rom
San Sebastiano fuori le mura ist eine Kirche, die auf einem Gelände mit drei antiken Grabanlagen erbaut wurde, die Christen später übernahmen und erweiterten. Unter der Kirche erstreckt sich ein Netzwerk von Gängen und Kammern, wo Gläubige ihre Toten bestatteten.
Der Ort wurde ab dem 4. Jahrhundert von Christen als Begräbnisstätte genutzt und gewann an Bedeutung, als man hier den heiligen Sebastian verehrte. Im 17. Jahrhundert ließ Kardinal Borgesio die heutige Kirche neu errichten, die die älteren Strukturen einbezog.
Die Basilika bewahrt Überreste auf, die mit dem heiligen Sebastian verbunden sind, und bezeugt die Art, wie frühe Christen diesen Ort als Begräbnisstätte nutzten. Der Raum spiegelt die Bedeutung wider, die Gläubige diesem Heiligen über Jahrhunderte hinweg beigemessen haben.
Der Zugang ist an den meisten Tagen tagsüber möglich, wobei die Öffnungszeiten zwischen den Jahreszeiten variieren. Es ist ratsam, früh am Tag zu kommen, um lange Warteschlangen zu vermeiden und die unterirdischen Bereiche in Ruhe zu erkunden.
Der Name Katakomben stammt von diesem Ort ab, da die Grabkammern ursprünglich in einem Tal bei Steinbrüchen lagen, das im Lateinischen ad catacumbas genannt wurde. Diese sprachliche Verbindung hat die Bezeichnung für alle unterirdischen Bestattungsanlagen der frühen Christenheit geprägt.
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