Grabmal des Romulus, Antikes Kaisermausoleum an der Via Appia, Rom, Italien
Das Mausoleum des Maxentius ist ein kreisförmiges Grabmal an der Appischen Straße mit einem zentralen achteckigen Pfeiler, der von einem gewölbten Korridor umgeben ist. Der Korridor war etwa 7 Meter breit und enthielt Nischen für Sarkophage.
Kaiser Maxentius ließ dieses Familiengrab zwischen 306 und 312 nach Christus errichten, um sein Kind Valerius Romulus zu bestatten. Das Bauwerk war ursprünglich ein zweistöckiger Rundbau, von dem heute nur noch der unterirdische Teil erhalten ist.
Der Ort folgt römischen Bestattungstraditionen, die Gräber außerhalb der Stadt in der Nähe mehrerer Katakomben erforderten. Besucher können heute verstehen, wie die Römer ihre Toten ehrten und warum diese Stätten weit entfernt von den Mauern angelegt wurden.
Das Gelände ist durch das Projekt Aperti per Voi (Offen für Sie) zugänglich, das von Freiwilligen geführte Besichtigungen anbietet. Es ist sinnvoll, sich vorab anmelden, um die Öffnungszeiten zu erfahren und eine Führung durch die unterirdischen Räume zu bekommen.
Der unterirdische Grundriss des Mausoleums hat einen Durchmesser von etwa 35 Metern und ist heute noch intakt erhalten. Diese großzügige kreisförmige Anlage zeigt die Pracht, mit der wohlhabende Kaiser ihre verstorbenen Familienmitglieder ehren wollten.
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