Ponte Vittorio Emanuele II, Bogenbrücke zwischen Vatikanstadt und historischem Rom, Italien
Die Ponte Vittorio Emanuele II ist eine Bogenbrücke über den Tiber, die mit vier weißen Marmorsäulen gestützt wird und sich etwa 110 Meter weit erstreckt. Die Struktur besteht aus drei großen Bögen, die das Wasser überqueren und in ihrer Form die Ingenieurskunst der frühen 1900er Jahre zeigen.
Der Architekt Ennio de Rossi entwarf die Brücke 1886, woraufhin eine lange Bauzeit folgte, bevor sie 1911 öffnet wurde. Dieses Projekt entstand zu einer Zeit, als Rom sich modernisierte und neue Verbindungen zwischen verschiedenen Stadtteilen schuf.
Die Brücke ist mit Bronzestatuen verziert, die an den Enden stehen und italienische Werte darstellen. Diese Kunstwerke zeigen, wie sehr der Fluss als Verbindung zwischen verschiedenen Teilen der Stadt geschätzt wird.
Die Brücke ist jederzeit für Fußgänger und Fahrzeuge begehbar und verbindet das Vatikan-Gebiet mit dem Zentrum der Stadt. Sie können sie zu Fuß überqueren, um beide Seiten des Flusses zu erkunden, oder einfach sie als Teil einer breiteren Stadttour nutzen.
Unter dem linken Bogen sind Reste eines älteren romischen Piers zu sehen, das vom antiken Pons Neronianus stammt. Diese versunkenen Fundamentreste zeigen, wie sich der Fluss über die Jahrhunderte hinweg verändert hat und welche Strukturen vor dieser Brücke bestanden.
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