Santa Caterina da Siena, Pfarrkirche in der Via Giulia, Rom, Italien.
Santa Caterina da Siena a Via Giulia ist eine Barockpfarrkirche an der Via Giulia im historischen Zentrum Roms, mit einem einzigen Schiff, zwei Seitenkapellen und einer Tonnengewölbedecke. Das Innere ist mit aufwendigen Stuckarbeiten von Giovanni Battista Marchetti entlang des Gewölbes verziert.
Die Kirche wurde 1526 nach Entwürfen von Baldassarre Peruzzi für eine sienesische Bruderschaft errichtet, die sich in Rom niedergelassen hatte. Wiederholte Überschwemmungen des Tibers verursachten schwere Schäden, sodass sie zwischen 1766 und 1775 vom Architekten Paolo Posi vollständig neu gebaut wurde.
Die Fassade zeigt Skulpturen von Romulus, Remus und der Wölfin, ein direkter Hinweis auf die Gründungslegende, die Siena mit Rom verbindet. Dieses steinerne Detail macht die Verbundenheit der beiden Städte sichtbar, die die sienesische Gemeinschaft in Rom seit Jahrhunderten pflegt.
Die Kirche befindet sich an der Via Giulia, einer langen, geraden Straße im historischen Zentrum Roms, die sich gut zu Fuß erkunden lässt. Das Kellerfriedhof der sienesischen Bruderschaft ist nicht immer für Besucher zugänglich, daher empfiehlt es sich, dies vorab zu überprüfen.
Ein großes Fresko von Lorenzo Pecheux de Lyon aus dem Jahr 1773 bedeckt die Apsis und zeigt Papst Gregor XI. bei seiner Rückkehr nach Rom aus Avignon. Dieses Thema wurde bewusst gewählt, um die Rolle der Heiligen Katharina von Siena zu würdigen, die den Papst zur Rückkehr überredete.
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