Nostra Signora del Santissimo Sacramento e dei Santi Martiri Canadesi, Moderne katholische Kirche im Nomentano-Viertel, Rom, Italien
Nostra Signora del Santissimo Sacramento e Santi Martiri Canadesi ist eine moderne Kirche an der Via Giovanni Battista de Rossi; ihre flach abschließende Fassade aus hellen vertikalen Steinrippen weitet sich zu einem Sockel aus rauem Bruchstein. Ein langes Mosaik von Marko Ivan Rupnik zieht sich über die Mitte, mit gewandeten Figuren, einer Kreuzigung und einem Lamm. Innen steigen spitze Betonbögen über Holzbänken zur Decke, und die Apsis zeigt eine gelbe Rundwand mit roten und dunklen Motiven.
Die Kirche wurde 1948 von der Kongregation des Santissimo Sacramento in Auftrag gegeben und 1955 vom Architekten Bruno Maria Apollonj Ghetti fertiggestellt. Das Gebäude entstand in der Nachkriegszeit und repräsentiert die Entwicklung moderner religiöser Architektur in Rom.
Die Kirche dient als nationale katholische Kirche Kanadas in Rom und ist der Jungfrau Maria sowie den kanadischen Märtyrern gewidmet, die in Nordamerika starben. Besucher können in diesem Raum die Verbindung zwischen Rom und Kanadas religiöser Geschichte spüren.
Der Besuch erfordert angemessene Kleidung, da es sich um einen aktiven Ort der Anbetung handelt, und Fotos im Inneren können eingeschränkt sein. Es empfiehlt sich, außerhalb der Messfeiern zu besuchen, um die Architektur und die Kunstwerke ungestört zu bewundern.
Der Filmregisseur Federico Fellini wählte diese Kirche für eine Szene in seinem Klassiker La Dolce Vita aus, in der Bachs Toccata und Fuge in d-Moll auf der Orgel erklingt. Diese unvergessliche Sequenz hat das Kirchengebäude in der Filmgeschichte verewigt.
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