Katakomben von Syrakus, Frühchristliche Begräbnisstätte in Syrakus, Italien.
Die Katakomben von Syrakus sind ein unterirdisches Grabgelände mit Gängen aus Kalkstein, in dem Tausende von Nischen für Bestattungen ausgehöhlt wurden. Die Wände enthalten auch verzierte Steinsarkophage und kleinere Kammern, die verschiedenen Funktionen gedient haben.
Die unterirdischen Kammern entstanden im 4. Jahrhundert und wurden bis zum 8. Jahrhundert als Grabstätte genutzt, als die christliche Gemeinde wuchs. Das Gelände wurde später aufgegeben und blieb unter der Erde verborgen, bis es in der Neuzeit wiederentdeckt wurde.
Die Grabstätten zeigen Symbole und Inschriften, die Einblick in die frühen christlichen Bestattungsbräuche geben und wie Menschen diesen Glauben damals ausdrückten. Man sieht überall Kreuze, Fische und andere Zeichen, die den Besuchern heute noch viel über das tägliche religiöse Leben erzählen.
Der Zugang erfolgt durch geführte Touren, die regelmäßig vom Eingang in der Nähe der Basilika starten und festes Schuhwerk wird empfohlen. Die unterirdischen Gänge sind eng und dunkel, daher sollte man beweglich sein und sich nicht vor kleinen Räumen fürchten.
Eine Besonderheit ist die kreisförmige Krypta mit einem zentralen Pfeiler, dessen Wände mit Fresken religiöser Figuren und geometrischer Muster verziert sind. Diesen Raum erkannten frühe Besucher als besonderen Versammlungsort an, der sich deutlich von den übrigen Grabkammern unterschied.
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