Terme di Dafne, Archäologische Stätte in Syrakus, Italien.
Die Terme di Dafne sind eine kleine römische Thermenanlage in Syrakus, wahrscheinlich aus dem 3. oder 4. Jahrhundert n. Chr., die in byzantinischer Zeit umgebaut wurde. Der Nordteil umfasst Räume, die als Apodyterium (H), halbrundes Frigidarium (G), Tepidarium (E) und Calidarium (C) gedeutet werden; im Süden liegt ein halbrundes Becken (K). Die Anlage wurde 1934 von Giuseppe Cultrera entdeckt und ist heute durch Bauten der 1960er Jahre weitgehend verdeckt.
Die Anlage ist römisch und wird aufgrund ihrer Mauern ins 3. oder wahrscheinlicher 4. Jahrhundert n. Chr. datiert, mit späteren byzantinischen Umbauten. Entdeckt wurde sie 1934 vom Archäologen Giuseppe Cultrera, der wegen der bescheidenen Größe eher auf ein privates als ein öffentliches Bad schloss. Der Ort gilt gemeinhin als die Thermen, in denen nach Theophanes der byzantinische Kaiser Constans II. ermordet wurde.
Der Name Dafne verbindet die Thermen mit dem Daphne-Mythos, und die Stätte gilt gemeinhin als das Bad, in dem nach Theophanes Kaiser Constans II. im Jahr 668 ermordet wurde. Die Räume tragen ihre Deutungsetiketten: H als Apodyterion, G als Frigidarium, E als Tepidarium, C als Calidarium.
Der Ort liegt unter modernen Wohngebäuden in der Altstadt von Syrakus, was den Zugang erschwert und die Sichtbarkeit begrenzt. Es ist ratsam, sich vorab über die Besichtigungsmöglichkeiten zu erkundigen, da die Verfügbarkeit eingeschränkt sein kann.
1872 wurde nahe der Stätte ein kleiner Hort antiker Wertsachen gefunden, darunter ein schwerer Goldring, den der Forscher Bryce Dale Lyon Kaiser Constans II. selbst zuschrieb oder einem Hofangehörigen, der ihn während der Wirren nach dem Mord in den Thermen versteckte.
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