Gymnasium, Archäologische Stätte in Syrakus, Italien.
Das Gymnasium ist ein monumentaler Komplex an der Via Elorina in Syrakus, datierbar in die zweite Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Er umfasst einen Quadriportikus von 60 auf 50 Metern mit dorischen Säulen aus Kalkstein, einen kleinen italischen Podiumstempel von 17,5 Metern Seitenlänge mit Fragmenten korinthischer Ordnung sowie eine Theatercavea von 18,90 Metern Durchmesser, deren Stufen ursprünglich mit Marmor verkleidet waren. Am Haupteingang sind drei Statuensockel erhalten.
Der Komplex an der Via Elorina stammt aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Der Archäologe Francesco Saverio Cavallari entdeckte ihn 1864 in einem sumpfigen Gebiet, und bald wurde er fälschlich Bagno di Venere oder Bagno di Diana genannt. Seine Funktion bleibt ungewiss; die vorherrschende Hypothese ist ein Heiligtum orientalischer Gottheiten, wahrscheinlich des Serapis, gestützt auf eine Stelle bei Cicero und eine republikanische Weihung eines römischen Bürgers namens Papinius.
Der Name Gymnasium ist irreführend: Die Funktion des Baus ist ungeklärt, am wahrscheinlichsten handelt es sich um ein Heiligtum orientalischer Gottheiten, wohl des Serapis. Eine Weihinschrift aus republikanischer Zeit nennt den römischen Bürger Papinius, der das Gebäude auf eigene Kosten restaurierte; Cicero erwähnt ein Serapeum in Syrakus.
Der Ort liegt an der Via Elorina in Syrakus und ist leicht zu erreichen. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände uneben ist und unter der Sonne liegen kann.
Der Name „Gymnasium“ ist irreführend: Die Forscher diskutieren die Funktion des Komplexes noch, und die gängigste These sieht darin ein Heiligtum orientalischer Gottheiten, wohl des Serapis, wie eine Stelle bei Cicero nahelegt. Eine Weihinschrift aus republikanischer Zeit nennt einen römischen Bürger, Papinius, der den Bau auf eigene Kosten restaurierte.
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