Santa Maria in Carinis, Katholische Kirche im Monti-Viertel, Rom, Italien
Santa Maria in Carinis ist eine ehemalige Kirche an der Via del Colosseo im Monti-Viertel, die heute als Wohngebäude genutzt wird. Von dem ursprünglichen Bauwerk bleibt nur der Eingangsrahmen mit eingemeißelter Inschrift sichtbar, während das Innere völlig umgewandelt wurde.
Das Gebäude entstand als katholische Kapelle und stand zunächst unter der Verwaltung der Zisterzienser. 1809 verkauften die Mönche das Gebäude an die Basilianer, was einen Wechsel in der Verantwortung für den Ort markierte.
Der Name des Ortes könnte sich auf alte römische Siedlungen beziehen oder auf seine Lage in einer Niederung anspielen, die einem Schiffsbug ähnelt. Besucher können heute noch die eingemeißelte Inschrift an der erhaltenen Türrahmung sehen, die an die religiöse Vergangenheit erinnert.
Das Gebäude ist heute Privateigentum und kann von außen besichtigt werden, wobei die eingemeißelte Inschrift am Eingangsrahmen das Hauptmerkmal bleibt. Es ist am besten, den Ort tagsüber zu besuchen, um die Details des Doorframes klar zu sehen.
Das Denkmal zeigt eine besondere sprachliche Besonderheit: die Inschrift verwendet die italienische Form 'carinis' statt des lateinischen 'carinalis'. Diese Abweichung spiegelt die Entwicklung der Sprache wider, während die Kirche existierte.
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