Santa Maria in Tempulo, Mittelalterliche katholische Kirche auf dem Caelius-Hügel, Rom, Italien.
Santa Maria in Tempulo ist eine Kirche auf dem Kaliushuegel mit Steinmauern, einem Glockenturm und architektonischen Elementen, die ihre Geschichte als Religionsgebaeude widerspiegeln. Das Gebaude hat ein solides Erscheinungsbild mit klassischen kirchlichen Merkmalen, die teilweise noch sichtbar sind.
Das Gebaude begann als griechische Kapelle zu Ehren der heiligen Agatha im 6. Jahrhundert und wurde spaeter zu einem Benediktinerkloster, das ab 1155 in Aufzeichnungen erwaehnt wird. Im 13. Jahrhundert wurde der Ort neu gestaltet und verlor seine urspruengliche monastische Funktion.
Der Komplex war lange Zeit Heimat der Tempulinerinnen, der ersten von Saint Dominikus gegründeten Ordensgemeinschaft von Schwestern, die hinter Klostermauern lebten. Die Räume tragen noch heute Spuren ihrer religiösen Gemeinschaft und ihrer täglichen Gebete.
Das Gebaeude ist heute ein oeffentlicher Veranstaltungsort fuer Ziviltrauungen und liegt an der Strasse Valle delle Camene. Besucher sollten bedenken, dass der Zugang je nach privaten Veranstaltungen begrenzt sein kann.
Das Gebaeude war Teil der Villa Celimontana und wurde im 17. Jahrhundert in ein Brunnenhaus umgewandelt, als eine adelige Familie es in ihre Gartenanlage integrierten. Diese Transformation zeigt, wie religiose Orte waehrend der Renaissance in weltliche Raeume verwandelt wurden.
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