Villa Lituania, Ehemalige diplomatische Residenz in der Via Nomentana, Rom, Italien.
Villa Lituania ist eine einstige diplomatische Residenz in Rom, die auf einem Grundstück von etwa 9000 Quadratmetern sitzt. Die Architekten Pio Piacentini und Marcello Piacentini gestalteten den Park mit geometrischen Mustern, die das gesamte Anwesen strukturieren.
Litauen kaufte die Villa 1937 und nutzte sie als Botschaftssitz bis 1940, als die Sowjetunion das Land besetzte. Die Residenz markierte den Höhepunkt der litauischen Präsenz in Rom während der Zwischenkriegszeit.
Der Name der Villa stammt von ihrer ersten Eigentümerin, Maria Luisa, und die Räume zeigen die elegante Wohnkultur des frühen 20. Jahrhunderts. Besucher können heute noch die Aufteilung der Räume erkennen, die für Empfänge und diplomatische Treffen genutzt wurden.
Das Gebäude liegt an der Via Nomentana 116 im Nordosten Roms und ist gut mit verschiedenen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Gelände ist groß und die Zuwegung ist klar, daher kann man sich leicht orientieren.
In den 1930er Jahren war dies eines der letzten Immobilien, das Litauen für seine Diplomaten in Westeuropa erwarben konnte. Die Villa blieb nach 1940 unerreichbar für die litauischen Behörden und wurde zu einem Symbol des verlorenen intereuropäischen Netzwerks des Landes.
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