Dolabella-Bogen, Römisches Stadttor auf dem Caelius, Rom, Italien
Der Dolabella-Bogen ist ein Travertintor auf dem Caelius, das die Via di S. Paolo della Croce entlang des antiken Clivus Scauri überspannt. Er steht an der Nordecke des Areals der Castra Peregrina; seine Attika ist glatt und ohne Reliefschmuck. Die Verlängerung der Aqua Claudia unter Nero führte über ihn.
Der Bogen wurde durch Senatsbeschluss im Jahr 10 n. Chr. unter den Konsuln Publius Cornelius Dolabella und Gaius Iunius Silanus errichtet und restaurierte in augusteischer Zeit die Porta Caelimontana der Servianischen Mauer. Der Travertin stammte aus Tivoli. Unter Nero wurde die Verlängerung der Aqua Claudia über den Bogen geführt; ursprünglich sollte er wohl einen Zweig der Aqua Marcia tragen.
Der Bogen ist nach den Konsuln Publius Cornelius Dolabella und Gaius Iunius Silanus benannt, deren Namen in der Inschrift auf der Außenseite der Attika die Restaurierung von 10 n. Chr. bezeugen. Er überspannt die Via di S. Paolo della Croce entlang des antiken Clivus Scauri, und ein angrenzender Weg führt in den Park der Villa Celimontana.
Der Torbogen liegt an einer Kreuzung von zwei Straßen auf dem Caelischen Hügel und ist leicht zu Fuß erreichbar. Die nahegelegene Kirche Santa Maria in Domnica und der Park Villa Celimontana helfen dabei, den Ort zu finden.
Die Travertinblöcke stammen aus den Steinbrüchen von Tivoli, und der Bogen trägt keinerlei Reliefschmuck. Auf der glatten Attika nennt die Inschrift die Konsuln des Jahres 10 n. Chr., Publius Cornelius Dolabella und Gaius Iunius Silanus; der Text ist außen noch lesbar.
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