Ligini Towers, Hochhauskomplex im EUR-Viertel, Rom, Italien.
Die Ligini-Türme sind ein Gebäudekomplex aus drei verbundenen Hochhäusern in Roms EUR-Viertel, die sich etwa 61 Meter in die Höhe erstrecken und insgesamt 17 Geschosse Büroflächen bieten. Die Struktur folgt streng rationalistischen Designprinzipien mit klaren Linien und funktionalen Formen, die für die 1960er Jahre typisch waren.
Der Architekt Cesare Ligini entwarf den Komplex 1961 während Italiens Wirtschaftswachstum und plante ihn ursprünglich für die Ministerien. Das Projekt spiegelt die Nachkriegsmodernisierung Roms wider und zeigt den Einfluss internationaler architektonischer Strömungen auf die italienische Stadtentwicklung.
Die Türme spiegeln Roms Nachkriegsmodernisierung durch die Einbindung internationaler architektonischer Einflüsse wider, besonders aus Chicago's Stadtgestaltung.
Der Komplex befindet sich am Viale Europa 242 im EUR-Viertel mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe. Da die Gebäude seit Jahrzehnten leer stehen, sind sie von außen einsehbar, aber nicht zugänglich.
Der Komplex wird von Bewohnern wegen seines verfallenen Zustands informell "Klein Beirut" genannt, und es gibt bereits mehrere gescheiterte Pläne für seine Umgestaltung. Diese Bezeichnung spiegelt ironisch wider, wie sich das Schicksal dieser ehrgeizigen 1960er-Jahre-Vision im Laufe der Zeit entwickelt hat.
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