Palazzo Bocconi, Modernes Universitätsgebäude an der Viale Bligny, Mailand, Italien
Der Palazzo Bocconi ist ein Universitätsgebäude an der Viale Bligny in Mailand, das durch eine besondere Konstruktion auffällt: Die Geschosse werden von Stahlseilen getragen, die an großen Dachbalken befestigt sind und so offene Innenräume schaffen. Diese Bauweise ermöglicht flexible Raumaufteilungen für acht Fachbereiche, acht Forschungszentren und vier Labore.
Das Gebäude wurde nach einem Wettbewerb errichtet, den die Universität 2001 ausgeschrieben hatte und den das Büro Grafton Architects gewann. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 2008 mit dieser innovativen Konstruktionsweise, die für den rationalistischen Architekturstil des Gebäudes charakteristisch ist.
Der Haupteingangsbereich verbindet das Gebäude visuell mit den Straßen Mailands durch großflächige Verglasung, wodurch die Universität ihre Aktivitäten mit dem städtischen Leben teilt. Dieser offene Ansatz prägt, wie Studierende und Besucher das Gebäude als Teil der Stadt wahrnehmen.
Das Gebäude ist während der Öffnungszeiten der Universität zugänglich, wobei die großflächig verglasten Bereiche Besuchern ermöglichen, Einblick in das Universitätsleben zu nehmen. Es empfiehlt sich, am besten tagsüber zu besuchen, um die volle architektonische Wirkung des Gebäudes mit seinen offenen Räumen und der natürlichen Beleuchtung zu erleben.
Die Außenwände sind mit Kalksteinen verkleidet, die aus Flüssen stammten, die den Iseo-See speisten, und die für ihre besondere Härte und Farbtöne bekannt sind. Diese lokale Materialwahl verbindet das Gebäude visuell mit der norditalienischen Landschaft und ihrer geologischen Geschichte.
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