Umm Qais, Archäologische Stätte im Gouvernement Irbid, Jordanien.
Umm Qais ist eine antike Siedlung auf einem Hügel in Jordanien mit schwarzen Basaltstrukturen, darunter eine säulengesäumte Straße, zwei Theater und ein Museum. Der Ort zeigt Überreste aus verschiedenen Epochen, von hellenistischen bis zu christlichen Zeiten, mit Statuen, Mosaiken und keramischen Objekten.
Die Siedlung wurde im 3. Jahrhundert v.Chr. von makedonischen Griechen als Militärkolonie gegründet und war später als Gadara bekannt. Sie wurde ein Teil der römischen Decapolis nach der Eroberung durch Pompeius.
Der Ort war bekannt für seine Rhetorikschule, in der Dichter und Denker lehrten und lernten. Diese Tradition machte die Siedlung zu einem wichtigen Zentrum für Bildung und Wissensaustausch in der antiken Welt.
Der Ort bietet an der Hauptstelle ein Besucherzentrum mit Ausstellungen zu verschiedenen Epochen. Das erhöhte Gelände kann zu Fuß erkundet werden, aber angemessene Schuhe und Schatten sind hilfreich.
Von seiner erhöhten Position aus können Besucher das Galiläische Meer, die syrischen Golanhöhen, den Berg Hermon und die nördlichen palästinensischen Ebenen sehen. Diese Aussicht verdeutlicht die strategische Lage des Ortes in der antiken Welt.
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