Nagasaki, Hafenstadt auf Kyushu, Japan
Nagasaki ist eine Hafenstadt auf der Insel Kyushu, die sich über steile Hügel rund um eine geschützte Bucht erstreckt. Moderne Stadtteile liegen nahe am Wasser, während Wohnviertel die Hänge hinaufklettern und schmale Straßen zwischen den Ebenen verbinden.
Die Stadt diente vom 16. bis zum 19. Jahrhundert als einziger japanischer Hafen, der für europäische Händler offen blieb, was zu starken portugiesischen und niederländischen Einflüssen führte. Im August 1945 wurde sie durch eine Atombombe zerstört, danach aber wiederaufgebaut.
Menschen hier essen champon und sara-udon, beides lokale Nudelgerichte mit chinesischem Ursprung, die man in vielen kleinen Restaurants probieren kann. Die Stadtbewohner sprechen oft über die Mischung aus japanischen, chinesischen und europäischen Gewohnheiten, die den Alltag prägt.
Straßenbahnen fahren auf fünf Linien und erreichen die meisten Sehenswürdigkeiten und Stadtteile mit einer einfachen Flatrate-Tageskarte. Die Hügel machen das Gehen anstrengend, aber Rolltreppen und Aufzüge helfen an einigen Anstiegen.
Der Stadtteil Dejima war einst eine künstliche Insel, auf der niederländische Kaufleute im 17. Jahrhundert isoliert lebten und Handel trieben. Heute kann man rekonstruierte Lagerhäuser und Wohngebäude aus jener Zeit besichtigen.
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