Kamakura-Shōgunat, Feudale Militärregierung in Kamakura, Japan
Das Kamakura Shogunat war ein militarisches Verwaltungssystem, das von einer Kustenstadt aus operierte und eine Hierarchie aus regionalen Gouverneuren und lokalen Gutsverwaltern etablierte. Dieses System basierte auf einer dezentralisierten Struktur, in der Militargouverneure genannt Shugo Provinzen kontrollierten, wahrend Gutsverwalter namens Jito Steuern einzogen und landwirtschaftliche Produktionsunterlagen fuhrten.
Minamoto no Yoritomo grundete 1185 dieses erste japanische Militarregime, das den Ubergang von kaiserlicher zu Kriegerherrschaft markierte. Das System existierte bis 1333 und transformierte die politische Struktur Japans grundlegend.
Das Verwaltungssystem führte 1232 den Goseibai Shikimoku Rechtskodex ein, der formale Regeln für das Verhalten von Samurai und die Verwaltung von Grundbesitz festlegte.
Bei einem Besuch sollten Besucher verstehen, dass dieses System uber mehrere hundert Jahre lang die japanische Gesellschaft priagte und die Grundlagen der Samurai-Kultur schuf. Um die Rolle dieses Regimes zu verstehen, ist es hilfreich, historische Statten in der Region zu erkunden und sich mit der feudalen Hierarchie vertraut zu machen.
Das Regime ubersrand zwei grosse Mongoleneinfalle 1274 und 1281, die beide durch machtige Sturme zerstort wurden, die die feindlichen Flotten vernichteten. Diese Ereignisse verfestigten die Macht des Shogunats und wurden von den Japanern als gottliche Intervention betrachtet.
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