Okayama, Hauptstadt im westlichen Honshu, Japan.
Okayama ist die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur im Süden, die sich über eine ausgedehnte Ebene zwischen sanften Hügeln im Norden und der Küste der Seto-Inlandsee erstreckt. Zwei Flüsse durchziehen das Stadtgebiet und münden in die flache Kojima-Bucht, die das südliche Stadtbild prägt.
Während der Edo-Zeit wuchs die Siedlung um eine kleine Burganlage herum und entwickelte sich langsam zu einem Handelszentrum. Nach der Meiji-Restauration wurde sie zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Westen Honshus ausgebaut.
Der Name stammt von einem sanften Hügel ab, auf dem einst die Burg errichtet wurde und der über die flache Ebene ragte. Besucher bemerken heute besonders die breiten Alleen im Stadtzentrum, die für japanische Städte ungewöhnlich großzügig angelegt sind und zum Flanieren einladen.
Die Shinkansen-Station liegt im Zentrum und verbindet mit Zügen Richtung Osten und Westen entlang der Sanyo-Linie. Die Brücke nach Shikoku liegt südlich der Stadt und ist mit Regionalzügen in etwa 30 Minuten erreichbar.
Durch das seltene Klima mit besonders vielen sonnigen Tagen gedeihen hier weiße Pfirsiche, die in Japan sehr geschätzt werden. Die Region zieht außerdem Weinbauern an, die Muscat-Trauben in großen Gewächshäusern entlang der flachen Ebene anbauen.
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