Chūō, Geschäftsviertel im Zentrum von Tokio, Japan.
Chūō ist ein Stadtbezirk im Zentrum von Tokio, der drei Hauptgebiete vereint: Nihonbashi, Kyobashi und Tsukishima auf einer Fläche von etwas mehr als 10 Quadratkilometern. Das Gebiet erstreckt sich vom Geschäftsviertel Nihonbashi über die eleganten Einkaufsstraßen von Ginza bis zu den modernen Hochhäusern und Wasserstraßen rund um Tsukishima.
Der Bezirk entstand 1947, als die Stadt Tokio zwei ältere Bezirke, Kyobashi und Nihonbashi, zu einer neuen Verwaltungseinheit zusammenlegte. Diese Neuordnung spiegelte die Reorganisation der Hauptstadt nach dem Zweiten Weltkrieg wider und legte den Grundstein für das heutige Finanz- und Handelszentrum.
Der Name Ginza bezieht sich auf eine Silbermünzprägestätte, die hier während der Edo-Zeit stand, bevor das Viertel zu einem der teuersten Einzelhandelsgebiete der Welt wurde. Breite Straßen mit internationalen Marken und Kaufhäusern ziehen heute Einheimische und Besucher an, die durch die Schaufenster bummeln oder in den vielen Restaurants speisen.
Sechs Shinkansen-Linien und mehrere U-Bahn-Routen kreuzen sich an den großen Bahnhöfen im gesamten Bezirk, sodass man die verschiedenen Viertel schnell erreichen kann. Die Gehwege sind breit und die meisten Hauptstraßen verfügen über Fußgängerüberwege mit deutlichen Ampeln, was die Orientierung erleichtert.
Die Einwohnerzahl des Bezirks verändert sich dramatisch im Laufe des Tages: Während nachts und am Wochenende etwa 170.000 Menschen hier wohnen, steigt die Zahl während der Arbeitszeit auf etwa 650.000. Dieser tägliche Zustrom verwandelt ruhige Wohnstraßen in geschäftige Büroviertel und füllt Restaurants und Geschäfte in den Mittagsstunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.