Arakawa, Sonderbezirk im Nordosten von Tokio, Japan
Arakawa-ku ist ein Bezirk im nordöstlichen Teil von Tokio, der sich entlang des Sumida-Flusses erstreckt und Wohngebiete mit kleineren Parks sowie einzelnen Industrieflächen verbindet. Die Straßen wechseln zwischen dichten Häuserreihen und offeneren Abschnitten mit niedrigen Gebäuden und Grünflächen entlang der Wasserläufe.
Das Gebiet wandelte sich während der Meiji-Zeit von landwirtschaftlichen Feldern zu einem Industriestandort, als Fabriken am Wasser entstanden. Nachkriegsumbauten veränderten die Struktur weiter und prägten die heutige Mischung aus Wohnen und Gewerbe.
Der Name stammt vom nahen Fluss, der einst die Grenze der alten Stadt bildete und heute durch Parks und Uferpromenaden sichtbar bleibt. Besucher sehen traditionelle Geschäfte neben Wohnvierteln, in denen ältere Architektur mit modernen Bauten zusammentrifft.
Mehrere Bahnlinien verbinden den Bezirk mit dem Zentrum Tokios und ermöglichen einfache Anreise aus verschiedenen Stadtteilen. Lokale Straßen sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut zu erkunden, vor allem entlang der Flussufer und durch die Wohnviertel.
Ein historisches Straßenbahnnetz durchquert den Bezirk seit über hundert Jahren und zählt zu den letzten beiden in der Stadt. Einige Bahnhöfe bewahren ältere Gestaltung und zeigen Details aus der Anfangszeit der Linie.
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