Shima-Halbinsel, Küstenhalbinsel in der Präfektur Mie, Japan.
Die Shima-Halbinsel erstreckt sich in den Pazifischen Ozean und bietet tiefe Buchten, geschützte Meeresarme und eine lange Küstenlinie mit Fischerdörfern und Perlenzuchtanlagen. Der Meeresarm Kumano-nada trennt die Halbinsel vom Festland, während die Landschaft von steilen Küsten und ruhigen Buchten geprägt ist.
Die Halbinsel ist seit der Antike als Quelle von Meereserzeugnissen für Japans kaiserliche Familie bekannt, während das Ise-Heiligtum in dieser Region seit dem dritten Jahrhundert verehrt wird. Die maritimen Aktivitäten und die religiöse Bedeutung haben die Region über Jahrhunderte geprägt.
Die Ama-Taucherinnen führen hier ein überliefertes Handwerk aus, das Generationen von Frauen verbindet, die in den Gewässern nach Meeresfrüchten und Perlen tauchen. Diese Arbeit prägt bis heute das Gesicht der Küstengemeinden und zeigt traditionelle Fähigkeiten, die man noch heute beobachten kann.
Die Halbinsel ist von größeren Städten wie Osaka und Nagoya mit Kintetsu-Schnellzügen erreichbar, die in den Hauptorten Ise, Toba und Shima halten. Besucher sollten sich Zeit für die Anfahrt nehmen und die verschiedenen Küstenorte planen, da die Region sich über eine größere Fläche erstreckt.
Das Heiligtum Kotai Jingu wird alle zwanzig Jahre vollständig aus Hinoki-Zypernholz ohne Metallteile nach antiken Techniken erneuert. Dieser Prozess der rituellen Erneuerung zeigt eine außergewöhnliche Langzeitpraxis, die seit Jahrhundert unverändert fortbesteht.
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