Provinz Chishima, Ehemalige Verwaltungsprovinz im Norden von Hokkaidō, Japan
Chishima Province war eine ehemalige administrative Region in Nord-Hokkaidō, die sich über eine Kette von Vulkaninseln erstreckte, welche sich zwischen Hokkaidō und die Kamtschatka-Halbinsel spannten. Die Region umfasste etwa 30 größere und 20 kleinere Inseln mit zahlreichen aktiven und erloschenen Vulkanen.
Die Provinz wurde 1869 während der Meiji-Restauration gegründet und formalisierte die administrative Kontrolle über diese abgelegenen Inselgebiete. Sie bestand aus mehreren Bezirken wie Kunashiri, Etorofu und Shikotan und hatte nur eine kleine Bevölkerung.
Die Region war ursprünglich von Ainu-Gemeinden besiedelt, die ihre Fischereipraktiken eng mit dem Meer verbunden entwickelten und ihre Bräuche an die maritime Umgebung anpassten.
Die Region hat ein raues Seeklima mit häufigem Nebel im Sommer, starken Winden und erheblichen Niederschlagsmengen das ganze Jahr über. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und sich entsprechend vorbereiten.
Das Gebiet beherbergt eine der höchsten Konzentrationen von Vulkanen auf der Welt, wobei viele davon noch heute aktiv sind und das Landschaftsbild prägen. Krater, heiße Quellen und Geyser entstanden durch diese vulkanische Aktivität über Millionen von Jahren.
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