Ōwakudani, Vulkanisches Tal in Hakone, Japan
Ōwakudani ist ein Tal mit vulkanischen Merkmalen, das sich etwa 4000 Jahre nach einem Ausbruch des Berges Hakone formte und heute aktive Dampfquellen beherbergt. Die Gegend erstreckt sich über mehrere Hügel und Felsformationen, aus denen kontinuierlich schwefelhaltige Dämpfe aufsteigen, die das gesamte Gebiet durchziehen.
Das Tal formte sich nach einem Ausbruch des Berges Hakone vor etwa 3000 Jahren und schuf die heutigen Krater- und Geothermalbedingungen. Der Name Ōwakudani bedeutet "großes siedendes Tal" und bezieht sich auf die intensive geothermale Aktivität, die seit damals kontinuierlich andauert.
Die Gegend ist für ihre schwarzen Eier bekannt, die in den heißen Quellen gekocht werden und eine lokale Besonderheit darstellen. Besucher finden diese Eier an den Ständen vor Ort und können die traditionelle Zubereitungsmethode unmittelbar beobachten.
Das Seilbahnticket von der Station Sounzan erreicht das Gebiet in kurzer Zeit und ermöglicht es Besuchern, die Gegend auf markierten Wegen zu erkunden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege uneben sind und der Schwefelgeruch anfangs intensiv wirken kann.
Die heißen Quellen des Tals erreichen Temperaturen, die ideal zum Kochen von Eiern sind, was die schwarzen Eier zu einem besonders wertvollen Souvenir macht. Diese natürliche Kochmethode ist weltweit selten und zieht Besucher an, die die Verbindung zwischen Geologie und Kulinaria sehen möchten.
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